Neue Trai­nings für Fach- und Füh­rungs­kräf­te: Füh­ren, kom­mu­ni­zie­ren und ver­än­dern

Ralph Strobel Allgemein

Die Her­aus­for­de­run­gen und die Anzahl von Pro­jek­ten in Unter­neh­men wer­den mehr, die Res­sour­cen wer­den eher weni­ger: Um Markt­chan­cen effek­tiv zu nut­zen, müs­sen alle bes­ser zusam­men­ar­bei­ten, egal ob es sich um Lini­en- oder Pro­jekt­funk­tio­nen han­delt. Das neh­me ich jeden Tag in allen Pro­jek­ten wahr. Die Opti­mie­rung von Pro­zes­sen, das Manage­ment von Teams oder Pro­jek­ten und auch die nach­hal­ti­ge Umset­zung von Ver­än­de­run­gen haben im Kern zwei Erfolgs­fak­to­ren, ohne die eine Orga­ni­sa­ti­on auf hal­bem Wege ste­hen­bleibt:

Füh­rung und Kom­mu­ni­ka­ti­on.

Da die Nach­fra­ge zu die­sen The­men in den letz­ten Mona­ten stark zuge­nom­men hat, bie­te ich Fach- und Füh­rungs­kräf­ten in mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men wei­te­re Modu­le von Trai­nings und Coa­chings an:

Authen­tisch und nach­hal­tig füh­ren

Wer Men­schen füh­ren will, muss hin­ter ihnen gehen“ sag­te vor rund 1.600 Jah­ren der chi­ne­si­sche Phi­lo­soph Lao­tse. Und heu­te? Was zeich­net eine moder­ne Füh­rungs­kraft aus? Wie erhöht man die Leis­tungs­be­reit­schaft sei­nes Teams? Wie wird man akzep­tiert und posi­tiv wahr­ge­nom­men? Durch Auto­ri­tät und Kom­man­dos, die Ver­tei­lung von Arbeit oder ein­sa­me stra­te­gi­sche Ent­schei­dun­gen? Nein! Heu­te zäh­len Zuhö­ren und Moti­vie­ren, Fle­xi­bi­li­tät und Mut, der sou­ve­rä­ne Umgang mit Unsi­cher­hei­ten und das kurz­fris­ti­ge Ent­schei­den. Oder anders gesagt: Agi­li­tät.

Eine Füh­rungs­kraft muss Mit­ar­bei­ter mit unter­schied­li­chen Talen­ten, Stär­ken und Schwä­chen zu einem erfolg­rei­chen Team for­men und es füh­ren, Sor­ge tra­gen, dass sich Mit­ar­bei­ter mit den gesetz­ten Zie­len iden­ti­fi­zie­ren und die­se unter Berück­sich­ti­gung der Vor­ga­ben opti­mal erfül­len, inter­ne Kon­flik­te früh­zei­tig erken­nen und kon­struk­tiv lösen.

Kurz: Man muss ein ech­ter Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­fi sein und eine hohe Kom­ple­xi­tät täg­lich ein­fach erklä­ren.

Die Füh­rungs­kraft, der es heu­te nicht gelingt, Mit­ar­bei­ter an das Unter­neh­men zu bin­den und zu moti­vie­ren sowie per­ma­nen­te Ver­än­de­run­gen nicht als Chan­ce begreif­bar machen kann, wird für jedes Unter­neh­men zum Unsi­cher­heits- und Kos­ten­fak­tor.

In die­sem pra­xis­na­hen Semi­nar ler­nen Sie, Ihr eige­nes Füh­rungs­ver­hal­ten zu über­prü­fen und es situa­ti­ons­ge­recht und mit­ar­bei­ter­ori­en­tiert zu steu­ern. Sie erhal­ten das nöti­ge Rüst­zeug, um Ihre Füh­rungs­kom­pe­tenz wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und Ihr Team zu moti­vier­ten Leis­tungs­trä­gern zu machen.

Füh­rung, Kom­mu­ni­ka­ti­on und Moti­va­ti­on in Pro­jek­ten

Anders als in der klas­si­schen Unter­neh­mens­hier­ar­chie ist das Pro­jekt­team ein Team, das über einen begrenz­ten Zeit­raum mit­ein­an­der arbei­tet. Dem­nach ist auch die Füh­rung nur für eine bestimm­te Zeit vor­ge­se­hen. Je nach Bedarf wer­den die Mit­ar­bei­ter zusam­men­ge­setzt, um das gemein­sa­me Pro­jekt­ziel zu errei­chen. Nach Ende des Pro­jek­tes löst sich das Team wie­der auf. Die Beson­der­heit in der Pro­jekt­ar­beit stellt den Pro­jekt­lei­ter in sei­ner Füh­rung vor beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen und Fein­ge­fühl.

Füh­rung im Pro­jekt hat nur eine Auf­ga­be: Das Pro­jekt­ziel errei­chen.

Die Füh­rung zählt wie die Pro­jekt­pla­nung, das Pro­jekt-Con­trol­ling oder die Steue­rung zu den Grund­auf­ga­ben im Pro­jekt­ma­nage­ment und wird des­halb dem Pro­jekt­lei­ter über­tra­gen. Nicht immer hat ein Pro­jekt­lei­ter aber die glei­chen hier­ar­chi­schen Befug­nis­se und Mit­tel wie sie zu einer Füh­rungs­po­si­ti­on im Lini­en­ma­nage­ment gehö­ren. Die Füh­rungs­auf­ga­be in einem Pro­jekt stellt somit beson­de­re Anfor­de­run­gen an den Pro­jekt­lei­ter hin­sicht­lich per­sön­li­cher Qua­li­fi­ka­ti­on und Füh­rungs­kom­pe­tenz.

Maß­geb­li­che Eigen­schaf­ten, die einen Pro­jekt­lei­ter für die­se Füh­rungs­auf­ga­be befä­hi­gen, sind Team­fä­hig­keit, Fähig­keit zur Moti­va­ti­on, Krea­ti­vi­tät, Ent­schei­dungs­fä­hig­keit und -freu­de, Kon­takt­fä­hig­keit, Inte­gri­tät, Über­zeu­gungs­kraft, Eigen­mo­ti­va­ti­on, Diplo­ma­tie, Ver­hand­lungs­ge­schick, Stand­ver­mö­gen, Initia­tiv­kraft und noch eini­ges mehr.

Nach die­sem pra­xis­na­hen Semi­nar ken­nen Sie die Her­aus­for­de­run­gen an die Füh­rungs­ar­beit in Pro­jek­ten und wis­sen, wie Sie mit typi­schen Situa­tio­nen pro­fes­sio­nell umge­hen. Sie sind in der Lage, den Manage­ment­re­gel­kreis des Pro­jek­tes gezielt durch wir­kungs­vol­le Füh­rungs­me­tho­den zu unter­stüt­zen, die Leis­tungs­fä­hig­keit, Enga­ge­ment und Ver­ant­wor­tungs­be­reit­schaft stei­gern.

Ver­än­de­rungs­kom­pe­tenz: Auf­bau­en. Initi­ie­ren. Pla­nen. Umset­zen.

Star­ke Wett­be­wer­ber, ver­än­der­te Kun­den­wün­sche, Wech­sel von Füh­rungs­kräf­ten, neue Mit­ar­bei­ter oder eine Umstel­lung der Infor­ma­ti­ons- oder Pro­duk­ti­ons­tech­no­lo­gie – Unter­neh­men ver­än­dern sich aus vie­ler­lei Grün­den, Wan­del ist bei allen ein zen­tra­les Ele­ment. Eini­ge sind getrie­ben, ande­re mana­gen ihn aktiv und vor­aus­schau­end. Ent­schei­dend ist, die­sen Pro­zess ziel­ge­rich­tet zu gestal­ten, egal ob über einen län­ge­ren Zeit­raum oder qua­si von heu­te auf mor­gen.

Dazu muss ein Unter­neh­men aber Ver­än­de­rungs­pro­zes­se initi­ie­ren, pla­nen und erfolg­reich umset­zen.

Dies funk­tio­niert nur mit den Mit­ar­bei­tern gemein­sam. Und die Ängs­te und Wider­stän­de sind dabei groß. Ver­än­de­rungs- (Chan­ge) Manage­ment umfasst alle Auf­ga­ben, Maß­nah­men und Tätig­kei­ten, die eine tief­grei­fen­de, nach­hal­ti­ge Ver­än­de­rung zur Umset­zung von neu­en Stra­te­gi­en, Struk­tu­ren, Pro­zes­sen oder Ver­hal­tens­wei­sen in Orga­ni­sa­ti­on und Kul­tur Ihres Unter­neh­mens bewir­ken sol­len.

In die­sem bran­chen­über­grei­fen­den Inten­siv­se­mi­nar erhal­ten Teil­neh­mer/-innen einen Über­blick über aktu­el­le und erfolgs­trei­ben­de Ver­än­de­rungs- (Chan­ge) Manage­ment-Ansät­ze auf stra­te­gi­scher Unter­neh­mens­ebe­ne sowie auf der Ver­hal­tens­ebe­ne als Füh­rungs­kraft. Die Teil- neh­mer ler­nen, in ihrem Unter­neh­men Ver­än­de­run­gen zu initi­ie­ren, plan­voll umzu­set­zen, zu kon­trol­lie­ren und situa­tiv auf Wider­stän­de zu reagie­ren.